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Wir wurden vor der Erfindung des Fernsehers, des Penicillins, der Schluckimpfung, des Xerox, der Snowboards
und der Kunststoffe geboren und kannten weder Kontaktlinsen, Herzschrittmacher noch künstliche Gelenke.
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Wir waren schon da, bevor Kreditkarten, Telefax, Radar und Kernspaltung zur Verfügung standen. Es gab noch
keine Geschirrspüler, Wäschetrockner, Heizdecken, pflegeleichte Kleider und Kugelschreiber.
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Wir sind geboren worden, bevor der Mensch auf dem Mond gelandet ist.
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Wir kannten die Pille noch nicht, wir haben zuerst geheiratet und nachher zusammengelebt. Wir waren wohl die
letzte Generation, die so dumm war, zu glauben, dass eine Frau einen Mann heiraten muss, um ein Kind zu
bekommen.
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Unsere Verbindungen pflegten wir persönlich und nicht mit Hotline, Online, Inline oder Airline. Was sich in der
Welt ereignete, zeigte uns die Wochenschau im Kino – etwa 14 Tage später!
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Uns hat es gegeben, bevor man den Hausmann gekannt hat, und das Frauenhaus war etwas für Männer!
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Wenn jemand von Emanzen geredet hätte, so hätten wir an eine Art von Hauswanzen gedacht.
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Uns hat es gegeben, bevor es Tagesheime, Wohngemeinschaften und Wegwerfwindeln gab.
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Alte Zeitungen wurden für „hinterlistige Zwecke“ gebraucht, von Recycling sprach niemand.
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Wir hatten nichts gehört von elektrischen Schreibmaschinen, Computern, künstlichen Herzen und Nieren, oder
von Männern, die Halsketten und Ohrringe tragen.
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Zu unserer Zeit gab es noch keine Gruppentherapie, Weight Watchers, Sonnenstudios, Kindererziehungsjahre für
Väter und computergesteuerte Heiratsvermittlungen.
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Die Worte „Software“ für alles, was man beim Computer nicht anfassen kann und „Non Food“ für alles, was man
nicht essen oder trinken kann, waren noch nicht erfunden und ein gutes Fachwissen wurde noch nicht mit „Know
How“ bezeichnet.
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Wir hatten unter „Hardware“ Schrauben und Nägel verstanden und unter „Software“ ein Kissen fürs Bett oder
Kanapee.
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Wenn ein Geschäft am Jahresende einen positiven Abschluss hatte, sprach man von einem verwendbaren Ertrag,
heute sagt man „Cashflow“.
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Airbag, Turbo, Nylonstrümpfe, Digitaluhren waren unbekannte Begriffe. Made in Japan hatte Ramschware
bedeutet und von Mac Donalds Schnellimbiss hatten wir noch nichts gehört.
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Zu unserer Zeit war das Zigarettenrauchen eine Art Mode gewesen und das Gras fraßen die Kühe. Koks hingegen
lagerte man im Heizungskeller.
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Wir sagten noch „Guten Tag“ und nicht „Hallo“ oder „Hai“ – und wenn wir etwas gut fanden, so sagten wir, es
war schön und nicht „Okay“ oder „Affengeil“. Wenn man sich wunderte, sagte man "Oh" und nicht "Wau".
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Wir feierten unsere kleinen Feste und keine „Partys“ oder „Festivals“ und Höhepunkte im Leben waren keine
„Highlights“.
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Den Begriff „Robidog“ hatten wir als Hund von Onkel Robert und „Kittekat“ als eine Art von Fensterkitt
verstanden.
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Wir hatten damals keine Musik vom Tonband oder UKW aus Transistorradios oder die New Yorker Symphoniker
via Satellit gehört. „Discos“ mit ihren Jockeys waren unbekannt.
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Wir sind geboren worden, bevor es Taschenrechner, Jumbo-Jets, Surfbretter, Gartenshredder, Küchenmixer und
Spielkartenmischmaschinen gegeben hatte. Auch Melkmaschinen, Handys und Großraumbüros hatten wir nicht
gekannt.
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Niemand hatte gedacht, er müsse in der Freizeit Riverrafting, Canyoning, Deltafliegen, Tauchen im roten Meer,
Joggen oder Walken, Trekking im Himalaja oder Buntschi Tschamping betreiben.
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Mit leuchtenden Augen lauschten wir den Märchen, die uns vorgelesen wurden, Comic Strips waren uns
unbekannt.
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Zum Einkaufen gingen wir in einen „Laden“. Heute gehen wir zum „Shopping“ in den „Supermarkt“. Die Stadt
war keine „City“ und ein Vereinsanlass kein „Event“.
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Wir mussten fast alles selber tun und mit dem auskommen, was wir hatten. Zu glauben, dass der Staat uns
schlussendlich doch versorgen wird, wenn wir über unsere Verhältnisse gelebt hätten, wäre undenkbar gewesen.
Wer mehr ausgab als er einnahm, war ein krimineller Bankrotteur.
Es hat viel Stärke gebraucht, um uns an all die Veränderungen anzupassen und es ist kein Wunder, wenn wir
manchmal etwas konfus sind und von Generationsproblemen reden.
Aber weiß Gott – wir haben überlebt!!
Wir, die Überlebenden.
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Wir haben keine Zeit alt zu werden!
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